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Österreich, Serie I (1906-1930)

Allgemeine Hinweise:
KFZ-Kennzeichen in Österreich wurden per Verordnung vom 27. September 1905 eingeführt, am 07. Jänner 1906 das erste Kennzeichen in Wien zugewiesen. Die Rayonskennung zeigt den geografischen Bereich, wo das Fahrzeug zugelassen ist, nach folgte eine maximal dreistellige Evidenznummer. Erreichte die Evidenznummer den Wert 999, wurde zwischen Rayonskennung und Evidenznummer die Tausenderstelle in römischen Zahlen eingefügt.
Fahrzeuge aus bestimmten Ländern mussten beim Grenzübertritt ein Kennzeichen ausfassen; ein roter Buchstabe am Schluss kennzeichnete die Herkunft. Ab 1910 erhielten die Länder unter ungarischer Krone eigene Rayonskürzel, allerdings in roter Schriftfarbe. Bis dahin erhielten Fahrzeuge aus der ungarischen Reichshälfte beim Grenzübertritt ein rotes U angehängt.
Das Kernproblem dieser Kennzeichenserie war die Unübersichtlichkeit mit der Zeit; die Tafeln wurde immer länger und dadurch einerseits schwerer zu merken, andererseits schwerer zu beleuchten. 1930 wurde ein neues System eingeführt.

Eine Überprüfung auf Gültigkeit und Sinnhaftigkeit wird hier nicht vorgenommen.


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